Ukrainekrieg und Immobilienmarkt – Auswirkungen im Überblick

Krisenbedingte Veränderungen und neue Herausforderungen!

Der Ukrainekrieg hat auch den Immobilienmarkt beeinflusst: Steigende Energiepreise, Materialknappheit und veränderte Investitionsstrategien prägen die Branche. Gleichzeitig rücken energieeffiziente Immobilien und nachhaltige Bauweisen verstärkt in den Fokus. Rufen Sie uns – wir beraten Sie individuell!

IMMOBILIE BEWERTEN

Jetzt bewerten!

INDIVIDUELLE BERATUNG

TELEFON: 02644 - 401265

Teurere Baukosten

Der Ukrainekrieg lässt das Bauen und Renovieren teurer werden. Rasant steigen die Energiepreise und mit ihnen die Baustoffe. Lieferengpässe und Materialknappheit erschweren die Situation zusätzlich. Der größte Mangel besteht bei erdölbasierten
Stoffen wie:

  • Bitumen (für Asphalt für den Straßenbau)
  • Stahl
  • Aluminium
  • Spundwände
  • Epoxidharz
  • Abdeckfolie
  • Hartholz

Wer jetzt ein Haus bauen möchte oder großflächige Umbauten bzw. Renovierung plant, ist somit höheren Investitionen konfrontiert.
Foto 1

Ansteigen der Bauzinsen

Die Bauzinsen steigen und machen so Immobilienkäufe sowie Bauvorhaben erheblich kostspieliger. Ein Bericht der Tagesschau vom 12. April 2022 verdeutlicht: „Derzeit liegt der Zins für zehnjährige Standardkredite laut Angaben von FMH im Schnitt bei 2,12 Prozent. Das ist gegenüber dem Zinsniveau vom vergangenen Dezember mehr als eine Verdopplung.“ Der Grund dafür findet sich in der hohen Inflation. Finanzexperten vermuten für 2022 eine Inflationsrate um 6 %. 2023 soll sie geringfügig auf 5 % absinken. Diese prognostizierten Werte liegen erheblich über den von der EZB angestrebten 2 %.
Sie benötigen Hilfe oder haben weitere Fragen?
Dann erreichen Sie uns unter der
02644 - 401265

Erhöhte Nachfrage

Bis Anfang Mai 2022 kamen offiziell 400.632 Ukraine-Flüchtlinge nach Deutschland. Sie benötigen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch eine Unterkunft. Zahlreiche Bundesbürger nahmen bereits Flüchtlinge auf, aber das reicht nicht aus. Es ist nur eine kurzfristige Lösung. Der Spitzenverband Zentraler Immobilien-Ausschuss (ZIA) kalkulierte einen mittelfristigen Bedarf von rund 120.000 zusätzlichen Wohnungen. Langfristig läge er jedoch bei über 300.000 zusätzlichen Wohnungen, da mit einem Flüchtlingsstrom von insgesamt 810.000 Menschen gerechnet wird. Diese erhöhte Nachfrage trifft auf eine bereits sehr angespannte Immobilienmarktsituation, was die Preise weiterhin ansteigen lässt.
Wohnimmobilienmarkt bleibt vorerst stabil

Eine Krise am Markt für Wohnimmobilien zeichnet sich derzeit nicht ab. Zwar gibt es Unsicherheitsfaktoren wie preisintensive Klimainvestitionen, aber die Nachfrage nach Wohnraum und Investments in Wohnobjekten steigt. Für Käufer bedeutet dies, künftig noch genauer hinzuschauen, was sie kaufen und zu welchen Zinskonditionen. Als besonders inflationsfest werden energieeffiziente Wohngebäude erachtet, da sie von steigenden Energiepreisen weniger stark betroffen sind.

Sie möchten mehr über die Thematik erfahren?

Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Bitten füllen Sie hierzu kurz das Kontaktformular aus.
* Pflichtfelder